Brand Firma Ablinger

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Gegen 14:30 wurde die Feuerwehr zur Firma Ablinger alarmiert, nachdem im Produktionsbereich ein Feuer ausgebrochen war. Unmittelbar nach dem Eintreffen wurde Alarmstufe 2 ausgelöst.

Der Wurstwaren-Betrieb mit etwa 200 vor Ort beschäftigten Mitarbeitern umfasst alleine eine Grundfläche von knapp 10.000 m² und mehrere Etagen.

Eine Frittier-Maschine im Bereich der Leberknödel-Produktion hatte Feuer gefangen. In der Maschine selbst und in unmittelbarer Nähe waren gut 500 l Speiseöl gelagert. Angesichts der Objektgröße und der Ausbreitungsgefahr, sowie dem Bedarf an Atemschutzträgern lies Einsatzleiter HBI DI Günther Kron Alarmstufe 3 alarmieren. Sofort wurde der Einsatz in mehrer Abschnitte unterteilt und ein Angriff mit zweifachem Brandschutz (Schaum, Löschpulver) von zwei Seiten aufgebaut. Mit zahlreichen Überdruck-Belüftungsgeräten konnte der Brandherd bis 18:00 Uhr entraucht werden.

In der weitläufigen und in mehreren Ausbaustufen erweiterten Fabrik brannten drei Räume völlig aus. Die Hygiene-Barrieren des Betriebes verhinderten zum Glück auch weitestgehend eine Rauchausbreitung, dennoch entstand erheblicher Sachschaden. Junior-Chef Franz Ablinger bewahrte in der brenzligen Situation einen kühlen Kopf und koordinierte die Maßnahmen in seinem Betrieb professionell.

Im Einsatz waren insgesamt 120 Feuerwehrmitglieder von 5 Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen, 2 Bezirksfahrzeuge und die Bereitschaft der Bezirkszentrale, dazu das Rote Kreuz und die Exekutive, sowie ein Einsatzleiter der Lokalbahn, da eine Löschleitung unter den Gleisen der Lokalbahn aufgebaut wurde. Vor Ort war auch der designierte Bezirksfeuerwehrkommandant BR Klaus Lugstein.

  

Besten Dank an unsere Nachbarfeuerwehren, die rasch zur Stelle waren!


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Kategorie: Brandeinsatz, Einsatz

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