Zugsübung Ausbildungszug

Zu einem Verteilerkasten-Brand wurde der Ausbildungszug übungsweise zum Grillbauern gerufen. Es stellte sich heraus, dass noch eine Person abgängig war, die sich an exponierter Stelle verbarg. Im Übrigen hielt Kamerad Hans Bräumann noch Unerwartetes in Zusammenhang mit Feuerwehreinsätzen in der Landwirtschaft für die jungen aktiven Feuerwehrmitglieder auf Lager.

Übungsleiter Zugskommandant Alexander Traintinger stellte nach dem Eintreffen fest, dass wohl ein Elektriker am Werk gewesen sein musste, als im Bereich des Geräte-Unterstandes ein Brand ausgebrochen war. Sofort lies er im TLF einen Atemschutztrupp ausrüsten. Der nachfolgende Rüstlösch stellte einen Rettungstrupp, während das LFB ein Wasserversorgung aufbaute. Plötzlich wurde festgestellt, dass eine Person am Dach des Stallgebäudes lag, die ohne auf die Drehleiter zurückgreifen zu können, gerettet werden musste.

Die Schwierigkeit lag dabei auch darin auf dem Eternit-Dach geeignete Anschlagpunkte für die Sicherung des Rettungstrupps zu finden und die schwere Übungspuppe sicher vom Dach herunter abzuseilen.

Bei Brandeinsätzen auf Bauernhöfen ist auch das Vieh naturgemäß auch ein wichtiges Thema, aber besonders die jungen KameradInnen des Ausbildungszuges sind mit dem Einfangen von Nutztieren wenig vertraut, sofern sie nicht zu Hause in der eigenen Landwirtschaft schon damit zu tun gehabt hätten. Deshalb zeige Hans Bräumann wie man junge Kälber einfängt und die Jungen durften das dann auch selbst ausprobieren.

Unterbrochen wurde die Übung durch einen Hagelschauer, der bei einer Jause im Unterstand dazu benutzt wurde gleich die Hofnamen der Oberndorfer Landwirtschaften in Erinnerung zu rufen.


Kategorie: Brandeinsatz, Menschenrettung, Übung

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